„Lege nie alle Eier in einen Korb“, ist eine der wichtigsten Grundregeln der Kapitalanlage. In Fachkreisen auch unter dem Begriff „Diversifikation“ bekannt und mit dem Ziel verbunden, eine möglichst große Risikostreuung zu erreichen. Bei der Zusammenstellung eines Portfolios aus einzelnen Aktien/Anleihen/Fonds stellt sich die Frage, mit welcher Zusammensetzung man das geringste Risiko bei möglichst großem Ertrag erreichen kann. Dieses Ziel wird mit dem Nachhaltigkeits-Depotcheck verfolgt.
Der Nachhaltigkeits-Depotcheck untersucht Ihr bestehendes oder neu geplantes Wertpapierdepot auf zwei Aspekte hin:
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Immer öfter wird in der Presse das Wort “finanzielle Repression” genannt. Repression ist ein Synonym für Unterdrückung, Hemmung, Zurückdrängung. Damit ist also gemeint, dass eine finanzielle Einschränkung – meist von staatlicher Seite – vorgenommen wird. Das kann z.B. dadurch erreicht werden, dass der Gesetzgeber dafür sorgt, dass bestimmte Anlageformen (z.B. durch Sondersteuern oder durch Verbot) unattraktiver oder ganz vom Markt genommen werden. Das kann auch durch Einführung von Kapitalverkehrskontrollen erreicht werden, um zum Beispiel zu verhindern, dass inländische Gelder ins Ausland fließen (Stichwort Kapitalflucht).
Seit einigen Monaten wird der Begriff “finanzielle Repression” allerdings auch in einem anderen Zusammenhang gebracht. Die “neue” Definition meint damit, dass eine sichere Geldanlage nach dem Abzug von Steuern und Inflation zu einem Verlust führen kann. In dieser Situation befinden wir uns seit einigen Monaten. Die derzeitige Durchschnittsverzinsung für (sichere) Staatsanleihen beträgt ca. 1,5%. Werden 25% Quellensteuer und eine aktuelle Inflationsrate von 2,1% abgezogen, so beträgt die reale Verzinsung -1%. Hierbei ist noch zu berücksichtigen, dass es sich bei der Inflationsrate um eine statistische Größe handelt. Die reale Inflationsrate dürfte bei vielen Anlegern höher liegen. Diese Situation negativer Realzinsen kann nach Meinung vieler Experten noch bis zu weiteren 10 Jahren andauern. Das bedeutet für den “typischen” Bankanleger, dass er durch seine vermeintlich sichere Geldanlage, 10% seines Vermögens real verlieren wird. Die Alternative für eine Geldanlage sind Sachwerte, also die Anlage in Aktien (mit Substanz), Immobilien und vergleichbaren Vermögensteilen. So bietet eine von uns präferierte Sachwertanlage mit rd. 6% Verzinsung, eine sinnvolle Möglichkeit, der “schleichenden” Vermögensvernichtung zu entgehen.
Hier die Entwicklung der Inflationsrate in den vergangenen 12 Monaten (Deutschland/12-Monats-Durchschnitt:
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