Seit Ausbruch der Finanzkrise schauen Anleger wieder mehr auf das Risiko einer Kapitalanlage und bevorzugen Investments, die nicht nur auf eine Anlageklasse – wie Aktien oder festverzinsliche Wertpapiere – setzen, sondern flexibel auf Marktentwicklungen reagieren können.
Gemeint sind sogenannte vermögensverwaltende Ansätze, bei der nicht nur die Rendite zählt, sondern die Stärke der Schwankungen und die Verlustrisiken einer Anlage im gleichen Maße berücksichtigt werden. Hier liegt unser Know-How. Im Folgenden haben wir Ihnen die Entwicklung eines unserer Kunden-Fondsdepots abgebildet.
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Nach Angaben des “Sustainable Business Institute” waren zum 31.03.2013 insgesamt 382 nachhaltige Publikumsfonds mit einem Volumen von rd. 38 Mrd. Euro in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Gegenüber dem Jahresanfang waren das zwei Fonds weniger: 9 Fonds wurden in das Universum der Fondsdatenbank neu aufgenommen. Diese Fonds wurden neu aufgelegt oder haben ihre Anlagestrategie auf “Nachhaltigkeit” umgestellt. 11 Fonds wurden in dem Zeitraum geschlossen oder mit anderen Fonds zusammengelegt. Das Fondsvolumen erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2012 um rd. 8,6%.
Interessant ist die Performance-Bandbreite der einzelnen Assets (nur bezogen auf Fonds, die bereits zum 31.12.2012 bestanden):
|
Anzahl |
Volumen in Mrd. EURO |
Niedrigste Performance |
Höchste Performance |
|
| Aktienfonds |
208 |
23,5 |
-12% |
+16% |
| Rentenfonds |
60 |
7,0 |
-1% |
+4% |
| Mischfonds |
73 |
5,5 |
-1% |
+13% |
| Dachfonds |
13 |
0,5 |
+1% |
+13% |
| ETFs |
23 |
0,7 |
+2% |
+13% |
| Microfinance |
5 |
0,7 |
+1% |
+1% |
Nähere Informationen hierzu unter www.nachhaltiges-investment.org.
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An dieser Stelle kann eine kleine Auswahl aus rund 380 in Deutschland zugelassenen Fonds mit ökologischem und/oder ethischem Anspruch – alphabetisch sortiert – heruntergeladen werden. Damit soll nur eine erste Orientierung gegeben werden. Eine Anlageempfehlung ist damit ausdrücklich nicht verbunden. Wir vermitteln nur nach persönlicher Beratung.
Weitere Informationen können Sie gerne bei uns per Email (jd@fairefonds.de) oder telefonisch (02102-185206) erhalten.
Die Liste wird im monatlichen Rythmus – jeweils zum Monatsende – aktualisiert:
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Vor einiger Zeit hatten wir Gelegenheit, die Fondsmanagerin des “Sarasin Sustainable Portfolio – Balanced (EUR)” – Gabriele Grewe – sowie den Fondsmanager Arthur Hoffmann, Manager des “Sarasin New Power Fund”, zu interviewen.
Bei dem “Sarasin Sustainable Portfolio – Balanced” handelt es sich um einen Mischfonds, der sich in der Vergangenheit mit einer guten Performance, von der allgemeinen Marktentwicklung abheben konnte. Hier geht’s zum Interview.
Der Aktienfonds “Sarasin New Power Fund” investiert in die Bereiche “Neue Energien”. Die neuen Energien sind insbesondere aus dem Solarbereich in den vergangenen Monaten negativ aufgefallen: Schlagzeilen wie Förderkürzungen, Preisverfall und die Insolvenz einiger großer Solar-Unternehmen haben dazu geführt, dass Anleger in diese Unternehmen hohe Verluste hinnehmen mussten. In unserem Interview fragten wir die Einschätzung des Fondsmangers zur Solarbranche im Allgemeinen und die Auswirkungen auf den “Sarasin New Power Fund” im Besonderen nach. Hier geht’s zum Interview.
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„Lege nie alle Eier in einen Korb“, ist eine der wichtigsten Grundregeln der Kapitalanlage. In Fachkreisen auch unter dem Begriff „Diversifikation“ bekannt und mit dem Ziel verbunden, eine möglichst große Risikostreuung zu erreichen. Bei der Zusammenstellung eines Portfolios aus einzelnen Aktien/Anleihen/Fonds stellt sich die Frage, mit welcher Zusammensetzung man das geringste Risiko bei möglichst großem Ertrag erreichen kann. Dieses Ziel wird mit dem Nachhaltigkeits-Depotcheck verfolgt.
Der Nachhaltigkeits-Depotcheck untersucht Ihr bestehendes oder neu geplantes Wertpapierdepot auf zwei Aspekte hin:
Lesen Sie hier weiter ==> Nachhaltigkeits-Depotcheck
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Presseerklärung des Berater-Verbandes ökofinanz-21 e.V.:
Anfang April wurde eine Studie veröffentlicht, in der Nachhaltigkeitsfonds auf die Einhaltung von ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien untersucht werden. Die Studie wurde initiiert von der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen. Analysiert wurden 10 Investmentfonds von den insgesamt rd. 300 in Deutschland zugelassenen Fonds, die für sich reklamieren, Kriterien der Nachhaltigkeit zu beachten.
Das Ergebnis der Studie zeigt: die Mehrheit der untersuchten Fonds enthalten trotz Nachhaltigkeits-Screening Titel aus den Branchen Atomkraft, Rüstung, Öl-und Gasexploration. Das Ziel der Anleger, gerade durch ein Investment in Nachhaltigkeitsfonds eine Kapitalanlage in die obigen „Gift-Branchen“ zu vermeiden, wurde verfehlt. Da lediglich 3% der Nachhaltigkeitsfonds untersucht wurden, ist die Studie allerdings nur als Stichprobe zu werten.
Im Unterschied zu einigen Medien sind wir vom Berater-Verband „ökofinanz-21 e.V.“ über das Ergebnis der Studie nicht verwundert.
Eine der wichtigsten Aufgaben unserer angeschlossenen Berater besteht darin zu prüfen, in wie weit die vom Kunden gewünschten Positiv- bzw. Ausschlusskriterien der jeweiligen Kapitalanlagen eingehalten werden. Unsere Aufgabe besteht also darin „die Spreu vom Weizen zu trennen“. Leider müssen wir dabei feststellen, dass es sich – um bei dem Bild zu bleiben – bei den angebotenen Investmentfonds in der Mehrzahl um „Spreu“ und nicht um „Weizen“ handelt. Bei einigen der untersuchten 10 Aktienfonds verrät schon der erste Blick (zum Beispiel auf die 10 größten Einzeltitel im Fonds), dass es sich um Etikettenschwindel handelt.
Gründe hierfür sind unserer Meinung nach zum Einen mangelnde Transparenz der Investmentfonds und zum Anderen mangelnde Mindest-Standards, die den Nachhaltigkeitsbegriff näher beschreiben und zur Grundlage für eine Zulassung von Nachhaltigkeitsfonds machen.
Hilfreich dabei ist die regelmäßige, z. B. monatliche Offenlegung aller in einem Investmentfonds enthaltenen Einzeltitel, einschließlich der Derivate-Engagements. So kann sich der Anleger und Berater ein detaillierteres Bild von der tatsächlichen Umsetzung der Nachhaltigkeitskriterien machen. Auch sollten Fonds, die nur einen geringen Prozentsatz Ihres Fondsvolumens in nachhaltige Titel investieren, die Bezeichnung „nachhaltig“ weder im Fondsprospekt noch als Marketing-Instrument verwenden dürfen. Denn „Green-Washing“ ist Betrug.
Ökofinanz-21 e.V. fordert die verantwortlichen Politiker auf, endlich auch in diesem Bereich gesetzliche Regeln zu formulieren, damit Anleger und Berater darauf vertrauen können, dass das was draufsteht auch drin ist!
Jürgen Döppeler (Vorstand)
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Vor gut einem Jahr war es erneut ein Ereignis, dass die Weltöffentlichkeit auf eine Begebenheit fokussierte, dass man bis dahin für nicht möglich gehalten hatte: die Atom-Katastrophe in Fukushima, ausgelöst durch einen Tsunami. Es war – neben Tschernobyl – einer der größten Nuklearunfälle in der Geschichte der Nutzung von Kernenergie. Die gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung sind nicht absehbar, die wirtschaftlichen Kosten nicht kalkulierbar – selbstverständlich auch nicht in den aktuellen Strompreisen berücksichtigt.
Wirtschaftlich betrachtet, sind Ereignisse wie Fukushima, Deepwater Horizon (Bohrplattform im Golf von Mexiko > BP), für die betroffenen Unternehmen und ganze Branchen mit großen Risiken verbunden.
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Immer öfter wird in der Presse das Wort “finanzielle Repression” genannt. Repression ist ein Synonym für Unterdrückung, Hemmung, Zurückdrängung. Damit ist also gemeint, dass eine finanzielle Einschränkung – meist von staatlicher Seite – vorgenommen wird. Das kann z.B. dadurch erreicht werden, dass der Gesetzgeber dafür sorgt, dass bestimmte Anlageformen (z.B. durch Sondersteuern oder durch Verbot) unattraktiver oder ganz vom Markt genommen werden. Das kann auch durch Einführung von Kapitalverkehrskontrollen erreicht werden, um zum Beispiel zu verhindern, dass inländische Gelder ins Ausland fließen (Stichwort Kapitalflucht).
Seit einigen Monaten wird der Begriff “finanzielle Repression” allerdings auch in einem anderen Zusammenhang gebracht. Die “neue” Definition meint damit, dass eine sichere Geldanlage nach dem Abzug von Steuern und Inflation zu einem Verlust führen kann. In dieser Situation befinden wir uns seit einigen Monaten. Die derzeitige Durchschnittsverzinsung für (sichere) Staatsanleihen beträgt ca. 1,5%. Werden 25% Quellensteuer und eine aktuelle Inflationsrate von 2,1% abgezogen, so beträgt die reale Verzinsung -1%. Hierbei ist noch zu berücksichtigen, dass es sich bei der Inflationsrate um eine statistische Größe handelt. Die reale Inflationsrate dürfte bei vielen Anlegern höher liegen. Diese Situation negativer Realzinsen kann nach Meinung vieler Experten noch bis zu weiteren 10 Jahren andauern. Das bedeutet für den “typischen” Bankanleger, dass er durch seine vermeintlich sichere Geldanlage, 10% seines Vermögens real verlieren wird. Die Alternative für eine Geldanlage sind Sachwerte, also die Anlage in Aktien (mit Substanz), Immobilien und vergleichbaren Vermögensteilen. So bietet eine von uns präferierte Sachwertanlage mit rd. 6% Verzinsung, eine sinnvolle Möglichkeit, der “schleichenden” Vermögensvernichtung zu entgehen.
Hier die Entwicklung der Inflationsrate in den vergangenen 12 Monaten (Deutschland/12-Monats-Durchschnitt:
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An dieser Stelle kann eine kleine Auswahl aus rund 350 in Deutschland zugelassenen Fonds mit ökologischem und/oder ethischem Anspruch – alphabetisch sortiert – heruntergeladen werden. Damit soll nur eine erste Orientierung gegeben werden. Eine Anlageempfehlung ist damit ausdrücklich nicht verbunden. Wir vermitteln nur nach persönlicher Beratung.
Weitere Informationen können Sie gerne bei uns per Email (jd@fairefonds.de) oder telefonisch (02102-185206) erhalten.
Die Liste wird im monatlichen Rythmus – jeweils zum Monatsende - aktualisiert. Fondsliste Nachhaltigkeit
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Vor einigen Tagen hatten wir die Gelegenheit, den Anlageberater des “Good Growth Fund” – Herrn Andreas Korth -, der einen großen Teil seines Anlagekapitals im Bereich der Mikrofinanz investiert, zu sprechen. Der folgende Link führt zum vollständigen Interview mit Andreas Korth.
Interview Andreas Korth – Good Growth Fund
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