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Marktentwicklung nachhaltige Fonds: Starke Zunahme im ersten Quartal 2012

Nach Angaben des “Sustainable Business Institute” waren zum 31.03.2012 insgesamt 375 nachhaltige Publikumsfonds mit einem Volumen von rd. 34 Mrd. Euro in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Gegenüber dem Jahresanfang konnte ein Zuwachs von 18 Fonds festgestellt werden: 25 Fonds wurden in das Universum der Fondsdatenbank neu aufgenommen. Diese Fonds wurden neu aufgelegt oder haben ihre Anlagestrategie auf “Nachhaltigkeit” umgestellt. 7 Fonds wurden in dem Zeitraum geschlossen oder mit anderen Fonds zusammengelegt. Das Fondsvolumen erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2011 um rd. 11%.

Interessant ist die Performance-Bandbreite der einzelnen Assets (nur bezogen auf Fonds, die bereits zum 31.12.2011 bestanden:

Anzahl

Volumen in

Mrd. EURO

Niedrigste Performance

Höchste Performance

Aktienfonds

205

21,6

-2%

+20%

Rentenfonds

57

6,0

-4%

+15%

Mischfonds

68

5,0

-3%

+19%

Dachfonds

16

0,6

+2%

+9%

ETFs

24

0,6

-1%

+13%

Microfinance

5

0,6

0%

+1%

 

 Nähere Informationen hierzu unter www.nachhaltiges-investment.org.

 

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Nachhaltigkeitsfonds: Verpackung und Inhalt müssen stimmen

Presseerklärung des Berater-Verbandes ökofinanz-21 e.V.:

Anfang April wurde eine Studie veröffentlicht, in der Nachhaltigkeitsfonds auf die Einhaltung von ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien untersucht werden. Die Studie wurde initiiert von der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen.  Analysiert wurden  10 Investmentfonds von den insgesamt rd. 300 in Deutschland zugelassenen Fonds, die für sich reklamieren, Kriterien der Nachhaltigkeit zu beachten.

Das Ergebnis der Studie zeigt: die Mehrheit der untersuchten Fonds enthalten trotz Nachhaltigkeits-Screening Titel aus den Branchen Atomkraft, Rüstung, Öl-und Gasexploration. Das Ziel der Anleger, gerade durch ein Investment in Nachhaltigkeitsfonds eine Kapitalanlage in die obigen „Gift-Branchen“ zu vermeiden, wurde  verfehlt.  Da lediglich 3% der Nachhaltigkeitsfonds untersucht wurden, ist die Studie allerdings nur als Stichprobe zu werten.

Im Unterschied zu einigen Medien sind wir vom Berater-Verband „ökofinanz-21 e.V.“ über das Ergebnis der Studie nicht verwundert.

Eine der wichtigsten Aufgaben unserer angeschlossenen Berater besteht darin zu prüfen, in wie weit die vom Kunden gewünschten Positiv- bzw. Ausschlusskriterien der jeweiligen Kapitalanlagen eingehalten werden. Unsere Aufgabe besteht also darin „die Spreu vom Weizen zu trennen“. Leider müssen wir dabei feststellen, dass es sich – um bei dem Bild zu bleiben – bei den angebotenen Investmentfonds in der Mehrzahl um „Spreu“ und nicht um „Weizen“ handelt. Bei einigen der untersuchten 10 Aktienfonds verrät schon der erste Blick (zum Beispiel auf die 10 größten Einzeltitel im Fonds), dass es sich um Etikettenschwindel handelt.

Gründe hierfür sind unserer Meinung nach zum Einen mangelnde Transparenz der Investmentfonds und zum Anderen mangelnde Mindest-Standards, die den Nachhaltigkeitsbegriff näher beschreiben und zur Grundlage für eine Zulassung von Nachhaltigkeitsfonds machen.

Hilfreich dabei ist die regelmäßige, z. B. monatliche Offenlegung aller in einem Investmentfonds enthaltenen Einzeltitel, einschließlich der Derivate-Engagements. So kann sich der Anleger und Berater ein detaillierteres Bild von der tatsächlichen Umsetzung der Nachhaltigkeitskriterien machen. Auch sollten Fonds, die nur einen geringen Prozentsatz Ihres Fondsvolumens in nachhaltige Titel investieren, die Bezeichnung „nachhaltig“ weder im Fondsprospekt noch als Marketing-Instrument verwenden dürfen. Denn „Green-Washing“ ist Betrug.

Ökofinanz-21 e.V.  fordert die verantwortlichen Politiker auf, endlich auch in diesem Bereich gesetzliche Regeln zu formulieren, damit Anleger und Berater darauf vertrauen können, dass das was draufsteht auch drin ist!

Jürgen Döppeler (Vorstand)

 

 

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Schwarze Schwäne: wie man mit Nachhaltigkeit Anlagerisiken vermeiden kann

Vor gut einem Jahr war es erneut ein Ereignis, dass die Weltöffentlichkeit auf eine Begebenheit fokussierte, dass man bis dahin für nicht möglich gehalten hatte: die Atom-Katastrophe in Fukushima, ausgelöst durch einen Tsunami. Es war – neben Tschernobyl – einer der größten Nuklearunfälle in der Geschichte der Nutzung von Kernenergie. Die gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung sind nicht absehbar, die wirtschaftlichen Kosten nicht kalkulierbar – selbstverständlich auch nicht in den aktuellen Strompreisen berücksichtigt.

Wirtschaftlich betrachtet, sind Ereignisse wie Fukushima,  Deepwater Horizon (Bohrplattform im Golf von Mexiko > BP), für die betroffenen Unternehmen und ganze Branchen mit großen Risiken verbunden.

Lesen Sie hier weiter …

 

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Fondsliste Nachhaltigkeit aktualisiert

An dieser Stelle kann eine kleine Auswahl aus rund 350 in Deutschland zugelassenen Fonds mit ökologischem und/oder ethischem Anspruch – alphabetisch sortiert – heruntergeladen werden. Damit soll nur eine erste Orientierung gegeben werden. Eine Anlageempfehlung ist damit ausdrücklich nicht verbunden. Wir vermitteln nur nach persönlicher Beratung.

Weitere Informationen können Sie gerne bei uns per Email (jd@fairefonds.de) oder telefonisch (02102-185206) erhalten.

Die Liste wird im monatlichen Rythmus – jeweils zum Monatsende – aktualisiert. Fondsliste Nachhaltigkeit

 

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Finanzielle Repression

Immer öfter wird in der Presse das Wort “finanzielle Repression” genannt. Repression ist ein Synonym für Unterdrückung, Hemmung, Zurückdrängung. Damit ist also gemeint, dass eine finanzielle Einschränkung – meist von staatlicher Seite – vorgenommen wird. Das kann z.B. dadurch erreicht werden, dass der Gesetzgeber dafür sorgt, dass bestimmte Anlageformen (z.B. durch Sondersteuern oder durch Verbot) unattraktiver oder ganz vom Markt genommen werden. Das kann auch durch Einführung von Kapitalverkehrskontrollen erreicht werden, um zum Beispiel zu verhindern, dass inländische Gelder ins Ausland fließen (Stichwort Kapitalflucht).

Seit einigen Monaten wird der Begriff “finanzielle Repression” allerdings auch in einem anderen Zusammenhang gebracht. Die “neue” Definition meint damit, dass eine sichere Geldanlage nach dem Abzug von Steuern und Inflation zu einem Verlust führen kann. In dieser Situation befinden wir uns seit einigen Monaten. Die derzeitige Durchschnittsverzinsung für (sichere) Staatsanleihen beträgt ca. 1,5%. Werden 25% Quellensteuer und eine aktuelle Inflationsrate von 2,1% abgezogen, so beträgt die reale Verzinsung -1%. Hierbei ist noch zu berücksichtigen, dass es sich bei der Inflationsrate um eine statistische Größe handelt. Die reale Inflationsrate dürfte bei vielen Anlegern höher liegen. Diese Situation negativer Realzinsen kann nach Meinung vieler Experten noch bis zu weiteren 10 Jahren andauern. Das bedeutet für den “typischen” Bankanleger, dass er durch seine vermeintlich sichere Geldanlage, 10% seines Vermögens real verlieren wird. Die Alternative für eine Geldanlage sind Sachwerte, also die Anlage in Aktien (mit Substanz), Immobilien und vergleichbaren Vermögensteilen. So bietet eine von uns präferierte Sachwertanlage mit rd. 6% Verzinsung, eine sinnvolle Möglichkeit, der “schleichenden” Vermögensvernichtung zu entgehen.

Hier die Entwicklung der Inflationsrate in den vergangenen 12 Monaten (Deutschland/12-Monats-Durchschnitt:

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Nachhaltigkeits-Fondsliste: aktualisiert

 

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Weitere Informationen können Sie gerne bei uns per Email (jd@fairefonds.de) oder telefonisch (02102-185206) erhalten.

Die Liste wird im monatlichen Rythmus – jeweils zum Monatsende - aktualisiert. Fondsliste Nachhaltigkeit

 

 

 

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Ehrenamt und Versicherungsschutz

In Deutschland sind rd. 23 Mio. Bundesbürger ehrenamtlich tätig. Immer wieder werden wir von Kunden und Ehrenamtlichen gefragt, wie Schäden, die während der Ehrenamts-Tätigkeit verursacht werden, abgesichert sind. Zwei Fragestellungen ergeben sich daraus grundsätzlich: wer kommt für Schäden auf, die ich während meiner Tätigkeit als Ehrenamtlicher verursacht habe und die zweite Fragestellung: wer kommt für mich auf, wenn ich durch/während meiner Ehrenamts-Tätigkeit geschädigt wurde?

Grundsätzlich lassen sich diese Risiken durch Versicherungen (in der Regel die private Haftpflichtversicherung) abdecken. Bei unseren Recherchen mussten wir leider feststellen, dass die wenigsten Gesellschaften in ihren Standardtarifen Risiken aus ehrenamtlicher Tätigkeit absichern.

Hierzu haben wir ein kurzes Script verfasst, dass Sie unter dem folgenden Link erhalten können:

Ehrenamt und Versicherungsschutz

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Was ist Nachhaltigkeit? – ein Interview mit Ingo Scheulen/ökofinanz-21 e.V.

Vor rd. 10 Jahren habe ich mit Herrn Ingo Scheulen den Berater-Verband “ökofinanz-21 e.V.” gegründet. Der Verband ist ein Netzwerk von unabhängigen Beraterinnen und Beratern, die sich als Lobby für Nachhaltigkeit an der Schnittstelle zwischen Produktanbietern und Menschen, die ihr Geld mithilfe anderer anlegen wollen. Wir meinen, dass es bei Vorsorge und Vermögen nicht nur um Rentabilität, Kosten, Ratings und Transparenz gehen darf. Das Geld unserer Kunden und Mandanten soll auch einen gesellschaftlichen Mehrwert für unsere Zukunft bringen. Geld allein bewegt nichts. Menschen können jedoch mit Geld viel bewegen, zum Guten oder zum Schlechten. Lesen Sie dazu ein Interview mit dem 1. Vorsitzenden des Verbandes “ökofinanz-21 e.V.”:

 Interview ökofinanz-21

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Ratschlag, den Sie nicht von Ihrer Bank bekommen.

Heute: Immobilienfinanzierung über die Hausbank?

Viele Privatkunden und Selbstständige finanzieren ihre neu angeschaffte Immobilie über die Hausbank, weil dieser Weg “einfach” und schnell geht. Aber ist das wirklich eine so gute Idee? Oder ist die Hausbank-Finanzierung auch mit Nachteilen versehen? Lesen Sie dazu unseren Ratschlag auf der folgenden Seite:

Immobilienfinanzierung über die Hausbank

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Interview mit dem Anlageberater des “Good Growth Fund”

Vor einigen Tagen hatten wir die Gelegenheit, den Anlageberater des “Good Growth Fund” – Herrn Andreas Korth -, der einen großen Teil seines Anlagekapitals im Bereich der Mikrofinanz investiert, zu sprechen. Der folgende Link führt zum vollständigen Interview mit Andreas Korth.

Interview Andreas Korth – Good Growth Fund

 

 

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